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Welterbesteig Etappe 2 Dürnstein-Weißenkirchen

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Diesmal hab ich mir einen sonnigen, eher schon heißen Tag zum Wandern gewählt. Ich begebe mich auf den Parkplatz nach Dürnstein und schlendere zunächst gemächlich durch die Altstadt um dann mal die erste Stunde ziemlich schweißtreibend den Eselssteig hinaufzusteigen.
Ungezählte Stufen bis zur Ruine Aggstein.
Von oben dann der Erste wundervolle Blick in die Wachau und zur Donau. Nur wenige Menschen sind heute unterwegs. An Wochenden ist hier ja bedeutend mehr touristisches Leben!
Vorbei an der Ruine wandere ich hoch bis zur Fesslhütte - heute zur morgendlichen Zeit geschlossen.
Und dann gelange ich in den Dürnsteiner Wald. Die Buchen noch ganz frisch begrünt. Ein Kuckuck begleitet mich mit seinem Gesang - ausdauernd - einfach schön.
An einem der wenigen Aussichtsplätze am Weg halte ich Rast und schaue zurück auf Dürnstein.
Weiter gehts auf den Forstwegen durch den Wald aber nun ist schon Weißenkirchen im Blick. Durch die Weingärten komme ich in den Ort. Der Weg führt direkt an der Kirc…

Welterbesteig Etappe 1 Krems-Dürnstein

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Die erste Etappe am Welterbesteig ist mein Tagesziel. Mein persönliches Wanderjahr ist somit  eröffnet. Nach all den eisigen Temperaturen in meiner homezone, wage ich mich in die vermeintlich wärmere Wachau. Eigentlich wollte ich 2 Etappen gehen, angesichts des kalten Windes und der Temperatur um 0° lasse ich es nach einer Etappe gut sein.
Ich parke mein Auto am Stadtrand von Krems und gehe zum Startpunkt des Steiges am Hohen Markt in der Altstadt von Krems.
Vorbei am Gymnasium der Piaristen, wo zur morgendlichen Stunde die Schüler schon fleißig lernen, vorbei an der Fachhochschule gelange ich über die Kreuzbergstiege (Im Bild. Endlos nach oben. Gefühlte 500Höhenmeter!) und weiter über den Philosophensteig nach Stein.
Die gesamte Etappe 1 ist sehr asphaltlastig. Der größte Teil des Weges geht auf Zubringerstraßen zu den Weinbergen. Nur ein kurzes Stück vom Welterbesteig wird dem Wort "Steig" gerecht.
Auch die weißen Zeichen des Welterbesteiges sind allgegenwärtig. Karte brau…

Ludwigsthal

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Unterwegs im Ludwigsthal, auf den Spuren des Nö Grenzlandweges, des Eisenwurzenweges und des Thayatalweges.
Unser Ziel ist jedoch der Vater Unser Stein, der tief im Gemeindewald versteckt ist.
Unweit von Kleineibenstein - auch der Ausgangspunkt zur Blockheide - parken wir unser Auto.
Vorbei am Forsthaus biegen wir beim Ludwigsthaler Teich rechts ab.
Der "Indian Summer" bietet heuer alle Farben und Spiegelungen - beeindruckend schön!
Auf Forstwegen geht es durch den hohen Fichtenwald. Auf einem kleinen Wegweiser entdecken wir eine Abzweigung zur Tanzbuche, die wir uns natürlich ansehen.
Die Rotbuche soll ca. 300 Jahre alt sein. Sie ist so riesig, 4 Personen würde es schon brauchen um sie gänzlich zu Umarmen!
Vorbei am Bildstock des Hl. Hubertus gelangen wir dann zum Vater Unser Stein. Ein ca. 2m hoher Granitblock.
Ein Bauer aus der Gegend hat im Jahr 1960 das Vater Unser in diesen Granitstein eingemeißelt, um das Gebet der Nachwelt zu erhalten. Zwei Tage soll er ohne Pause T…

Loser in Altaussee

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Eine Wanderung auf den Loser lockt uns ins Salzkammergut.
Nach einem zähen Regentag, können wir doch noch diese Wanderung in Angriff nehmen.
Über Altaussee fahren wir die Loser Panoramastraße (gebührenpflichtig) zum Parkplatz bei der Loserhütte. Wir sind zeitig dran, nur wenige Autos parken heute.
Die letzten Wolkenreste des gestrigen Tages werden bald schon von der Sonne abgelöst.
Wir wählen den Weg beim Augstsee zum Loserfenster. Der Zugang momentan ist ein wenig schwierig. Eine Baustelle im Zuge eines Lift - und Schipistenbaus versperrt einen Teil der Wanderwege.
Wir wandern entlang des Augstsees, dann folgt ein kurzer steiler Anstieg.
Wir machen kurz halt beim Loserfenster - ein beeindruckendes Platzerl.
Danach geht es weiter über den Hochanger. Im Hintergrund ist schon das Gipfelkreuz des Loser zu sehen.
45min sind es noch - tatsächlich geht es noch mal talwärts bevor es zum finalen Gipfel geht.
Sehr windig ist es an diesem Tag. Nur kurz verweilen wir beim Losergipfelkreuz.

Ret…

Tischberg - des Waldviertels höchster Berg

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Unlängst bei einer Recherche stoße ich auf die Höhenmeter des Tischberges. 1063m.
Sieh an, noch ein bisschen höher als der Nebelstein 1017m- dieser gilt in unseren Breiten als höchste Erhebung der Region. Weit gefehlt, eine "Besteigung" des Tischberges wird geplant.
Wir parken unser Auto in Stadelberg und folgen dem Weg der Aichelbergumrundung. Einen beschilderten Weg auf den Tischberg gibt es nicht. Aber Bernhard Baumgartner beschreibt in seinem Buch "Waldviertel Grenzenlos" eine ähnliche Tour ("Drei-Tausender-Tour" mit Christinaberg)
In Serpentinen durchs Gelände und auf Forstwegen wandern wir nach oben. Nach ca 30 min kommen wir zum ersten Aussichtsplatz. Typische Waldviertler Baumlandschaft so weit das Auge reicht.
Nur wenige Meter weiter entlang des Forstweges, taucht plötzlich ganz unspektakulär der "Gipfel" des Tischberges vor uns auf.  Ein riesiger Granitblock mit einem einfachen Holzschild und mit der Aussicht auf diese Granitwand - ein…

Kuenringerweg 611 - 3

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Die letzte Etappe am Kuenringerweg 611 startet in Scheideldorf am Parkplatz bei der Kirche. Gleichzeitig mit uns starten dort die Kinder mit dem Schulbus. Wir werden ausgiebig begutachtet - ausgestattet mit Wanderschuhen und Rucksack wirken wir dort um diese Zeit wahrscheinlich ein bisschen exotisch.
Wir starten gleich mal in die falsche Richtung. Aja die Schilder beginnen etwas weiter vorne und entgegengesetzt. Es kann ja nur besser werden. Vorbei an diesem aufgelassenem Kaufhaus verlassen wir Scheideldorf.
Auf Güterwegen geht es voran, aber dann ist die stark befahrene Bundesstraße zu queren und die 200m auf der Straße wollen wir schnell hinter uns bringen. Wir sind froh, als wir es geschafft haben.
Auf feinen Wald und Wiesenwegen geht es zügig voran. Als uns die Schilder wieder einmal die Bundesstraße entlangleiten, entscheiden wir uns für den Wiesenweg und stellen fest, dass der Weg laut Karte eigentlich eh hier verläuft.
Über den Georgenberg wandern wir bis zum weißen Marterl und…

Seekopf - Kienstockspitze - Hirschwand

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Eine Wanderung in der Wachau zum Muttertag. Die Auswahl ist schnell getroffen, haben wir doch schon viel vom Seekopf in der Nähe von Rossatz gehört.
Der Parkplatz beim Meurersteug in Oberkienstock ist unser Ausgangspunkt zur Wanderung auf den Seekopf .
Die Landschaft beginnt gerade grün zu werden. Die Buchen in schönstem hellgrün, obwohl auch hier bemerkbar ist, dass es vor Kurzem noch Forst gegeben hat.
Steil geht es bergauf, zuletzt in gebirgig anmutenden Serpentinen, zwischen unzähligen Stoamandeln, gelangen wir nach oben auf den Seekopf 671m, zur Aussichtswarte.
Der Blick von der Aussichtplattform ins Land ist wundervoll und weitläufig. Der Turm ist schon etwas in die Jahre gekommen, kurz überlegen wir ob wir da wirklich raufwollen, die Neugier siegt.
Dann geht es weiter auf einem schmalen Steig, über Felsbrocken zum nächsten Aussichtspunkt der Kienstockspitze auf 591m.
 Der Blick geht auf Weißenkirchen.
Der Weg führt nun wieder retour bis zum Seekopf, dort nehmen wir dann die Ab…